HERZ/KREISLAUF

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems betreffen große Teile unserer Gesellschaft. Durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen, einem gesünderen Lebensstil mit mehr Bewegung und guter Ernährung lassen sich viele Krankheiten vermeiden. 

 

Herzbeschwerden sind oft die Folge einer bereits bestehenden Krankheit. Mögliche Ursache sind häufig unbehandelter Bluthochdruck oder eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit). Bei ersten Symptomen wie Luftnot, Brustschmerz, Herzrasen, Schwindel, Ohnmachtsanfällen oder Beinschwellungen ist eine gründliche Abklärung der Ursachen notwendig. Mit modernster Diagnosetechnik können Ursachen festgestellt und so eine individuelle Therapie eingeleitet werden. 

Diagnosetechniken:

  • Ruhe-EKG

  • 24-Stunden- bis hin zu 3-Tage-EKG

  • Herz-Ultraschall (Echokardiographie)

  • Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie)

  • Langzeitblutdruckmessung

  • Knöchel-Arm-Index (ABI)

  • Lungenfunktionstest (Spirometrie)

 

ULTRASCHALL (Sonografie)

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) macht sich die unterschiedliche Ausbreitung von Ultraschallwellen im menschlichen Körper zu nutze. Häufig ist sie die erste Wahl bei der Diagnosefindung, weil sie risikolos und schmerzfrei ist und schnell durchgeführt werden kann. Mit unserem modernen Ultraschallgerät kann ich nahezu jedes Weichteilgewebe auf mögliche Auffälligkeiten untersuchen.

 

Der Ultraschall eignet sich für folgende Untersuchungen:

 

  • Mit dem Herz-Ultraschall (Echokardiografie) werden Herzmuskel und Herzklappen auf krankhafte Veränderungen untersucht
     

  • Halsschlagader (Carotis)
     

  • In der Oberbauchsonografie können die Bauchschlagader, die Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase sowie die Milz beurteilt werden 
     

  • Nieren und Unterbauch mit Harnblase
     

  • Schilddrüse und Halsweichteile
     

  • Blutgefäße im Bauch, an Beinen oder im Halsbereich auf Arteriosklerose (Verkalkung), Verengungen oder Verschlüsse

EKG  (Elektrokardiografie)

Das Ruhe-EKG ist eine Basisuntersuchung der Inneren Medizin. Das Elektrokardiogramm zeichnet die Summe aller elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelzellen auf. Diese Untersuchung  ist vollkommen schmerzfrei und liefert wichtige Informationen über den Herzrhythmus, Herzrhythmusstörungen, bei Bluthochdruck, Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und Entzündung von Herzmuskel-/ Herzbeutel.

 

Das 24-Stunden EKG (Holter-EKG) dient der Erfassung von Herzrhythmusstörungen über 24 Stunden (bis zu drei Tagen). Das EKG wird in der Ordination angelegt und nach 24 Stunden wieder abgegeben. Anschließend wird das EKG ausgewertet, die Ergebnisse weisen den weiteren Behandlungsweg.

 

Beim Fahrrad-Belastungs-EKG (Ergometrie) wird ein Elektrokardiogramm während einer dynamischen Belastung aufgezeichnet. Es wird zumeist auf einem Fahrrad-Ergometer durchgeführt und dauert in etwa 15 Minuten. Die Ergometrie kann Hinweise auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, Rhythmusstörungen oder Bluthochdruck unter Belastung geben. Dieser Test erlaubt auch Aussagen über Ihre Leistungsgrenze, den optimalen Trainingspuls und Ihre Kondition.

 
 

24-Stunden BLUTDRUCK

Die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks eine wichtige Maßnahme um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen und diesen vorzubeugen. Oft reichen gelegentliche Messungen nicht aus, um Bluthochdruck zu diagnostizieren. In diesen Fällen empfiehlt sich eine 24 h Blutdruckmessung.

 

Bei dieser Langzeit-Blutdruckmessung wird über 24 Stunden in regelmäßigen Abständen der Blutdruck gemessen. Die Messung erfolgt durch eine Blutdruckmanschette, die mit einem mobilen Blutdruckmessgerät verbunden ist. Die Analyse der aufgezeichneten Werte ermöglicht die exakte Diagnose von Bluthochdruck und das Erstellen einer individuellen Therapie.

KNÖCHEL-ARM-INDEX

Der Knöchel-Arm Index (ABPI) wird durch eine Blutdruckmessung am Oberarm und den beiden Unterschenkeln ermittelt. Er zeigt das Risiko für eine Verschlusskrankheit der Beingefäße (»Schaufensterkrankheit«) an. Diese Untersuchung ist völlig schmerzfrei und wird in meiner Praxis mittels einem Gerät der neuesten Generation durchgeführt.

 

STOFFWECHSEL

ERKRANKUNGEN

Wichtige Abläufe im menschlichen Körper können durch Stoffwechselerkrankungen gestört werden. Eine Stoffwechselstörung kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen. Ultraschalluntersuchungen und Laborbefunde dienen der Diagnose und Verlaufskontrolle. Zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen zählen beispielsweise: 

  • Diabetes mellitus Typ 1 und 2
     

  • Fettstoffwechselstörungen wie zu hohes Cholesterin
     

  • Funktionsstörungen der Schilddrüse (Unter- oder Überfunktion)
     

  • Gicht

 

MAGEN und DARM

Magen- und Darmerkrankungen zählen zu den häufigsten Gründen eine internistische Praxis aufzusuchen. Neben der körperlichen Untersuchung können die Verdauungsorgane mittels Ultraschall (Sonografie) untersucht werden. Eine Blutabnahme liefert weitere wichtige Informationen.

Zudem kann eine Untersuchung der Schleimhäute des Magen- und Darmtraktes von innen mittels Endoskopie notwendig sein.

 

Bei der Koloskopie, der großen Darmspiegelung, wird der gesamte Dickdarm untersucht. Manchmal werden zusätzlich auch die letzten Zentimeter des Dünndarms betrachtet. Mit der Koloskopie kann der Dickdarm sehr genau auf Entzündungen und Schädigungen der Darmwand untersucht werden. Auffällige Polypen können schon während der Untersuchung entfernt werden.

 

Mit einer Magenspiegelung, der Gastroskopie kann der Internist die Magenschleimhaut von innen einsehen und so die Ursachen von Magenschmerzen, Schluckstörungen, wiederkehrendem Sodbrennen, lang anhaltendem Erbrechen und Blutarmut diagnostizieren. 

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist weitgehend schmerzfrei.

 

Diese Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Dr. Christian Gruber in dessen Ordination in Salzburg durchgeführt.

 

Dr. med. univ. Katharina Doppler-Robl, Gesundheitszentrum Golling, Bahnhofstraße 98, 5440 Golling, ordination@dr-doppler.at